Liebe Gäste,

Aufgrund der aktuellen Coronakrise und des nun ausgerufenen Katastrophenfalls schließen wir vom

20.03. bis einschließlich 03.04

das Seehaus komplett.

Sämtliche Reservierungen in diesem Zeitraum können nicht aufrecht erhalten werden und verfallen automatisch.

Wir hoffen, dass sich die Lage schnell beruhigt und wir Sie bald wieder bewirten dürfen. Wir wünschen Allen viel Gesundheit und Kraft um die noch bevorstehende Krise gut zu bewältigen!

Moni & Bertl & Evening Hunter sowie unserem fleißigen Seehaus Team!

Willkommen im Seehaus

Ruhe und Natur pur, eine leckere Küche,

ein gemütlicher Gastraum mit 60 Sitzplätzen und ein knisterndes Feuer im Kaminofen,

eine große Terrasse mit traumhaften Blick auf den Ochsenkopf

erwarten sie nach einer Wanderung durch das schöne Fichtelgebirge.

Nach einer Gipfeltour oder für einen gemütlichen Hüttenabend
bieten wir ihnen Übernachtungsmöglichkeiten in Doppel- und Vierbettzimmern so wie ein großes Matratzenlager. 

Wir freuen uns über ihren Besuch bei uns im Seehaus

Monika Steiner & Berthold Hübner

 

Das Haus

Das Seehaus im Fichtelgebirge

Das Seehaus war im Sommer 1928 in drei Monaten in einer Rekordzeit von 100 Tagen gebaut worden. Am 9. Juni hatte man das alte Seehaus abgerissen, am 12.6. wurde der Grundstein für das Neue gelegt. Richtfest feierte man an Johanni und am 16.9. fand die Einweihung statt.Die Kosten beliefen sich auf 21.500 Mark, davon waren 16.000 von der OG Hof aufgebracht worden. Zur Einweihungsfeier hatten sich 1.500 Wanderfreunde bei schönstem Sonnenschein auf dieser Bergwiese versammelt.Eine erstaunlich große Zahl, wenn man bedenkt, wie schwierig es damals war, zum Seehaus zu kommen. Die wenigsten hatten ein eigenes Fahrzeug. Nicht so wie heute: Man fährt nach Vordorf oder zum Seehaus-Parkplatz, damals musste man mit dem Zug bis Leupoldsdorf oder zu einem anderen Endpunkt der Fichtelgebirgsstichbahnen fahren. 1.500 Wanderfreunde, damals zählte der FGV nur 7.000 Mitglieder; über 20 %, die sich mit dem FGV und mit dem gelungenen Bau identifiziert hatten, selbst beim Bau mitgeholfen, Anteilscheine zur Finanzierung erworben hatten. Mitgerissen von den anderen im FGV, der damals in vollster Blüte stand (1923 Asenturm; Backöfele auf dem Schneeberg, Turm auf der Kösseine, Bau des Flecklhauses war in Angriff genommen).In den nächsten Jahren wurde dieses Seehaus durch verschiedene Anlagen und  Zubauten erweitert. Es würde zu weit führen, heute diese chronologisch darzustellen. Das Seehaus gehört zu den höchstgelegenen dauernd bewohnten Stellen in Franken. In Prospekten und Wanderführern wird es häufig als höchste Siedlung in Franken bezeichnet. Das ist nicht richtig. Die höchstgelegene Stelle ist das Kösseinehaus, nur wenige Meter höher.